Informationen zu AutorInnen des Festivals

 

 

Almann, Anwar   

 

Schriftsteller deutsch-kurdischer Abstammung. Geboren 1954 in Erbil, im irakischen Teil Kurdistans. Mitglied des kurdischen PEN-Clubs, des VS und des Westdeutschen Autoren Verbands - WAV Düsseldorf.

Mehrere Bücher in kurdischer Sprache und Übersetzungen.

In fünf Anthologien vertreten:

„Wir alle vereint“, WAV - Westdeutscher Autorenverband, 2012

„Wir alle vergnügt“, CD-Hörbuch, von mehreren Autoren des WAVs

„Zwischen zwei Welten“, in zwei Sprachen, Deutsch und Serbisch, 2012

„Zwischenwelten - Zwischen den Welten“, Ausgewählte Kinder- und Jugendliteratur beim Literaturwettbewerb zur 9. Bonner Buchmesse Migration, Free Pen Verlag, 2013

„Wundersame Wege der Liebe“, in zwei Sprachen, Deutsch und Serbisch, 2014

 

 

 

Baumeister, Pilar   

 

1948 in Barcelona, Spanien, geboren, seit 1975 in Deutschland. Sie studierte deutsche, englische und russische Philologie. Sie leitet seit 2006 ein NRW-weites Projekt: „Lesungen von AutorInnen mit Migrationshinter- grund in deutscher Sprache“.

Veröffentlichungen (Auswahl):

„Die Gedankenleserin - Eine fantastische Novelle“, Norderstedt, 2015

„Me escondí, pero gritaba para que me oyesen - Poemas de Minerva y otras voces” (Spanisch), Norderstedt, 2015

„A pesar de Franco - Los mejores momentos” (Spanisch), Norderstedt, 2015

„Bis Morgen - Geschichten über Wiederholungsrituale“, Norderstedt, 2015

„Exotische Geschichten: Wo komme ich her?“, Norderstedt, 2014

„Das Schiff Pardis für alle, auch für die Blinden“, zweisprachiges Märchen (Deutsch-Spanisch) Bonn, 2011.

„Wir schreiben Freitod ... Schriftstellersuizide in vier Jahrhunderten,“ Frankfurt am Main. 2010

Die mehrsprachige Anthologie: „Lyrikbrücken“, Zehn blinde Dichter aus zehn Ländern Europas, Berlin, 2009

„Zwei Länder, die sich lieben“, Geschichten aus Spanien und Deutschland, Bonn, 2006

„Die Erfindung des Erlebten“. Geschichten über Behinderung, Erotik, Jenseits, Essen, 2000

Promotion in Germanistik mit der Dissertation: „Die literarische Gestalt des Blinden im 19. und 20. Jahrhundert“, Frankfurt am Main, 1990.

 

 

 

Bella, Roberto Di  

 

Geboren 1970 in Gummersbach, lebt in Köln. Studium der Germanistik und Romanistik in Aachen, Bonn, München und Rom. 2006-2011 Lektor des DAAD an der Universität Toulouse II. Zurzeit tätig als Übersetzer sowie Dozent für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln. Ab Herbst 2015 Koordination eines interkulturellen Cafés für geflüchtete Autorinnen und Autoren in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus und dem Kulturamt der Stadt Köln.

Aktuelle Publikation: „Das wild gefleckte Panorama eines anderen Traums. Rolf Dieter Brinkmanns spätes Romanprojekt“ (2015 bei Königshausen & Neumann).

 

 

 

Çelik, Hıdır

 

1960 in Tunceli/Türkei geboren, ist Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Bonn und Vorsitzender des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. 

Die Eltern gehören zur ersten Generation der so genannten „Arbeitsmigranten“. Hıdır Çelik bleibt bis zu seinem Abitur in der Türkei und kommt erst gegen Ende 1978 nach Deutschland um zu studieren. Doch zunächst arbeitet er mit vielen anderen Migranten in einer Metallfabrik. 1985 nimmt er sein Studium der Politologie, Soziologie und Germanistik auf. Mit einem Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung promoviert er 1995 über „Die Migrationspolitik bundesdeutscher Parteien und Gewerkschaften.“

Er ist Initiator der „Bonner Buchmesse Migration“, die jedes zweite Jahr im „Haus der Geschichte“ stattfindet.

Werke:

„Sa(u)tierisch - satirisch aber ernst: Die Angst vor den Inländern“, Satiren, Bonn, 2001

„Der kleine Fisch auf der Flucht“, Free Pen Verlag, Bonn, 2007

„Mein Gott ist schwarz“, Gedichte, 2. Auflage, Bonn, 2007  

„Der Apfelbaum und der kleine Vogel“, Märchen (Deutsch und Türkisch), Bonn, 2007   

„Der Fluss meiner Träume. Lebensreise eines Wanderers“, Bonn, 2008 

„Der Dichter und die Feldblume“, Märchen (Deutsch-Türkisch), Bonn, 2010  

„Nomaden“, Gedichte, Bonn, 2012 

„Vasilios, der kleine Fischer“, Märchen, Bonn, 2014

 

 

 

Demirel, Molla  

 

1948 in der Türkei geboren. Er lebt seit 1972 mit seiner Familie in Münster, Deutschland. Er hat insgesamt 31 Bücher in mehreren Sprachen veröffentlicht und seine Texte erscheinen vorrangig in Schulbüchern. Er bekam mehrere Preise für seine Werke in Deutschland und der Türkei, unter anderem wurde er mit der „Münster-Nadel“ im Bereich Kultur und Kunst ausgezeichnet. 

Veröffentlichungen (Auswahl):

Blatt für Blatt, Verlag Anadolu, Hückelhoven (2001)

Elif und die Delfine - Kinderbuch, Damwerth-Verlag, Münster (2013)

Verborgene Liebe, Münster (2014)

 

 

 

Djordjevska, Kostadinka-Koca

 

Geboren 1952 in Semsevo bei Tetovo, Mazedonien, lebt seit ihrem 17. Lebensjahr in Mönchengladbach. Seit 1989 schreibt sie intensiv und veröffentlichte 1995 ihre ersten lyrischen Verse. Bis heute hat sie insgesamt sieben Bücher herausgegeben, alle zwei- oder dreisprachig. Sie hat zahlreiche Kulturprojekte auf den Weg gebracht und mehrere Literaturpreise erhalten.

2010 veröffentlichte sie die Gedichtssammlung „Sternenweg zu meinem Sternbild“.

 

 

 

Farsaie, Fahimeh

 

In Teheran geboren. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit war sie als Redakteurin und Film- und Literaturkritikerin in Teheran und London tätig. Seit 1983 lebt sie in Deutschland, ist Mitarbeiterin der Deutschen Welle und schreibt für die Zeitung „Der Freitag". Neben zahlreichen Rezensionen und Essays sind von ihr veröffentlicht worden:

"Das giftige Grün" (Theaterstück, Westfälisches Landestheater);

"Eines Dienstag beschloss meine Mutter Deutsche zu werden", Ulrike Helmer Verlag, Königstein/Ts.;

"Asche der Liebe" (Drehbuch);

"Hüte dich vor den Männern mein Sohn", Roman, Dittrich-Verlag, Köln;

"Die Flucht und andere Erzählungen", Erzählband, dipa-Verlag, Frankfurt;

"Vergiftete Zeit", Roman, dipa-Verlag, Frankfurt, auch auf Spanisch;

"Das Warten" (Hörspiel);

"Die gläserne Heimat", Erzählband, dipa-Verlag. Frankfurt, auch auf Englisch

 

 

 

Gemici, Bahattin  

 

1954 in Ankara geboren ist ein in Deutschland lebender türkischer Lehrer und Schriftsteller. Gemici kam 1976 nach Deutschland. Er arbeitete als Lehrer in Herten. Sein schriftstellerisches Werk umfasst Gedichte, Kurzgeschichten und Märchen. Gemici schreibt in türkischer Sprache. Zwei Gedichtbände sind auch in deutscher Übersetzung erschienen. Gedichte des Autors wurden in der WDR-Hörfunk-Reihe „Lyrik in NRW“ gesendet, Kurzgeschichten in „Mitmenschen“. Auch wurden zahlreiche Beiträge in Anthologien (deutsch und türkisch) und in türkischsprachigen Schulbüchern veröffentlicht.

1986 : Auszeichnung der Stadt Herten

1989/1992: Arbeitsstipendien des Kultusministeriums NRW

1996: 1. Lyrikpreis in türkischer Sprache bei der VHS Köln

2003: Preis des türkischen Fernsehens TRT-INT

2006: Kurzgeschichtenpreis des türkischen Rundfunks-Türkiye'nin Sesi

Werke:

„Un-heimisch fremd", Gedichte, 2005

„Sing’ weiter dein Lied“, Exil Verlag 2006

Almanya Öyküleri“, Exil Verlag 2006

www.bgemici.de

 

 

 

Gossen-Giesbrecht, Agnes 

 

 

 

Bonner Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin.1953 im deutschen Dorf Podolsk geboren. Sie studierte an der Pädagogischen Hochschule in Orenburg Slawistik (1970-1974) und in Naltschik Bibliothekswesen (1981-1983). Anschließend unterrichtete sie Russische Sprache und Literatur in Podolsk und im Nordkaukasus, war als Bibliothekarin und Journalistin tätig. Seit 1989 lebt sie in Deutschland und arbeitet als Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek in Bonn.

Für ihre langjährigen Bemühungen bei der Integration der russland-deutschen Autoren wurde sie 2008 vom Bundespräsidenten mit der Verdienstmedaille des Bundesverdienstordens Deutschlands ausgezeichnet. 2010 erhielt sie für ihr umfangreiches Engagement im Bereich der Kultur und Literatur der Russlanddeutschen den Ehrenpreis des Russlanddeutschen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg.

„Zwischen Gestern und Heute“ Erzählungen, BMV Verlag Robert Burau, Lage, 2000

„Die Feder tanzt...“ Gedichte, BMV Verlag Robert Burau, Lage, 2000

„Zwischen Liebe und Wort“, Geest-Verlag, Vechta-Langförden, 2004

„Zeittropfen“ Gedichte, BMV Verlag Robert Burau, Lage, 2010

„Zwei Schwingen. Gedichte und Nachdichtungen“, BMV Verlag Robert Burau, 2013

agnes.gossen@gmx.de

 

 

 

Güçyeter, Dinçer  

 

Geboren 1979, machte von 1996 bis 2000 eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker. Erste Bühnenerfahrung sammelte er 1998 in Tschechows „Die Möwe”. Seitdem spielte er in unterschiedlichen Theaterproduktionen (Köln, Düsseldorf, Nettetal). 2012 gründete er den Elifverlag mit dem Programmschwerpunkt Lyrik. Es folgten Veröffentlichungen von Debütanten und Debütantinnen und Preisträgern und Preisträgerinnen, Anthologien und eigenen Gedichtbänden (Anatolien Blues, Ein Glas Leben) mit bundesweit zahlreichen Lesungen. Seinen ersten Auftritt am Schauspiel Essen hatte er 2013 in der Inszenierung „Rote Erde” (Regie: Volker Lösch). Anfang 2014 übernahm er die Leitung des Laienensembles des Katakomben Theaters, bisher wurden dort unter seiner Regie drei Stücke aufgeführt.

 

 

 

Kuschtewskaja, Tatjana

 

Autorin und Dokumentarfilmemacherin. Geboren 1947 in Turkmenistan. Sie verbrachte ihre Kindheit in der Ukraine, später arbeitete sie als Musikpädagogin in Jakutien. 1981 absolvierte sie die Moskauer Filmakademie als Dokumentarfilmemacherin. Bei über 50 Dokumentarfilmen wirkte sie als Autorin mit.

Tatjana schrieb über eine Wunderheilung durch einen Schamanen aus Jakutien, über einen österreichischen Spion im hohen Norden, über politische Kommissare der Roten Armee, über Pressefreiheit und Kinder, die Selbstmord begehen und über Musikunterricht in Sibirien.

„Russinnen ohne Russland“, Berühmte russische Frauen in 18 Porträts, Grupello Verlag, Düsseldorf 2012 

„Liebe - Macht - Passion - Berühmte russische Frauen“, Grupello Verlag, Düsseldorf 2010 

„Hier liegt Freund Puschkin.... Spaziergänge auf russischen Friedhöfen“, Grupello Verlag, Düsseldorf 2006 

„Die Poesie der russischen Küche, Kulinarische Streifzüge durch die russische Literatur“, Grupello Verlag, Düsseldorf 2005

 

 

 

Lipthay, Isabel

 

Wurde in Santiago de Chile geboren und verbrachte ihre Kindheit im Süden des Landes. Sie studierte Journalismus und Gesang und arbeitete im kulturellen Bereich für das Fernsehen, Radio und verschiedene Zeitschriften. Auf Grund der Militärdiktatur emigrierte sie 1983 nach Deutschland. Sie war Korrespondentin der oppositionellen Zeitschrift Análisis. Sie spielt seit 1986 eigene und lateinamerikanische Musik mit dem „Duo Contraviento", mit dem sie auch gemeinsam Musik-Lesungen hat. Sie nahm an mehreren Universitätskongressen teil. Zurzeit arbeitet sie an dem Filmprojekt „Following the Ninth" des US-Filmregisseurs Kerry Candaele.
www.followingtheninth.com
Publikationen:
Seltsame "Pflanzen und andere Lebensbilder/Curiosas Plantas y otros sueños",1995, zweisprachig, Unrast Verlag (2. Auflage, 1996).

"Die Begegnung/Aquel Encuentro", 1998, Erzählungen, zweisprachig, Unrast Verlag.

Andere Texte in vielen Anthologien: „Revista del Cesla“, Warschau, Polen, 2002; „Nationalität: Schriftsteller, Zugewanderte Autoren in Nordrhein-Westfalen", Free Pen Verlag, Deutschland, 2002.
volcanosorno12@gmail.com
www.contraviento.de

 

 

 

Rems, Igor

 

Dichter und Maler, in Bar/Montenegro-Jugoslawien geboren. Nach seinem Studium in Belgrad hat er eine Zeit lang als Lehrer am Gymnasium gearbeitet. Während des Bürgerkrieges in Jugoslawien ist er nach Deutschland gekommen. Seit 1993 lebt er in Köln als freischaffender Künstler.

„Am Tor des Himmelreichs“, 1996

„Wilder Fluss“,1996

„Städte“, 1998

„Wallfahrten“, 1999, 2004, 2005

„Blind vor Helle“, 2007

„In Flammen schlafen die Farben“, 2008

„Geheimnis der Etruskischen Stille“, 2009

„Die Unwirkliche Frau“, 2011

„Über Poesie und ihren Sinn“, 2012

„Mein Maler“, 2013

 

 

 

Ruiz Rosas, Teresa

 

Geboren 1956 in Arequipa/Peru. Studium der Sprachwissenschaft, Germanistik, Romanistik und Übersetzung an den Universitäten in Arequipa, Budapest, Barcelona und Freiburg im Breisgau. U. a. Leiterin des Peruanisch-Deutschen Kulturinstituts in Arequipa, Projektleiterin für ein Universitätssprachzentrum in Arequipa, Lehrbeauftragte und Lektorin am Romanischen Seminar der Universität Freiburg. Seit 2001 Lehrbeauftragte für spanische Sprache und Literatur an der Universität zu Köln.

Veröffentlichungen:

„El desvan“, Kurzgeschichten (Spanisch), Arequipa 1989, Zürich 1990

El copista”, Roman (Spanisch), Barcelona 1994, (Deutsch), Zürich 1996

„Detras de la Calle Toledo“, Hörbuch, Köln 2003, „Detras de la Calle Toledo“, Erzählung (Spanisch, Deutsch, Englisch), Lima 2004

„Das Porträt hat dich geblendet“, Kurzgeschichten (Spanisch, Deutsch), Bonn 2005

„La falaz posteridad“, Roman (Spanisch), Lima 2007

„Wer fragt schon nach Kuhle Wampe? - Von der Liebe und anderen Gemeinheiten“, 2008

„Die verwandelte Frau“, 2009

Zahlreiche Übersetzungen ins Spanische, u. a. Prosa von W. G. Sebald, Nicholas Shakespeare, Axel Hacke, Wim Wenders, Soma Morgenstern, Momme Brodersen, Botho Strauss und Fred Wander. Teresa Ruiz Rosas Texte wurden in Peru, Spanien, Ungarn und Frankreich mit Literaturpreisen ausgezeichnet.

 

 

 

Schröder, Dragica

 

1948 bei Jagodina/Serbien geboren. Außenhandelslehre in Belgrad. Lebt und arbeitet seit 1973 in Hilden als Übersetzerin und labortechnische Assistentin. Sie schreibt Poesie für Kinder und Erwachsene in serbischer und deutscher Sprache.

Veröffentlichte Lyrikbände: „Reines Herz“ (1996), „Gespräche mit dir“ (1997), „Dorfschmied“ (1998), „Feuerwerk der Gefühle“ (2000), „Wildrose“ (2001) und zweisprachig „Die siebente Himmelsrichtung“ (2002).

In Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Nikola Vukolich verfasste und übersetzte sie die  zweisprachigen Poesie-Anthologien in serbischer und deutscher Sprache: „Auf dem Weg zur Kultur ins neue Millennium“ (2002), „Vielfalt“ (2003), „Wie ein Phönix...“ (2003), „Offenes Geheimnis“ (2004) und die Kindergedichtsbände: „Gemeinsam wachsen“ und „Himmelsschaukel“ (2004).

Für das Buch „Die Wildrose“ erhielt sie den Literaturpreis der Stiftung Petar Kochewich Banja Luka, Belgrad, sowie auch viele andere Preise.

 

 

 

Tawada, Yoko

 

1960 in Tokyo/Japan geboren. Seit 1982 lebt sie in Deutschland. Studium der Literaturwissenschaft. Promotion. Yoko Tawada schreibt auf Deutsch und auf Japanisch. Zahlreiche Preise und Stipendien u. a. Akutagawa-Literaturpreis 1993, Adelbert-von-Chamisso-Preis 1996, Goethe-Medaille 2005, Writer-in-Residence an Stanford University  2009, Hamburger Gastprofessur für Interkulturelle Poetik 2011, Noma-Bungei-Literaturpreis 2011, Yomiuri-Literatur-Preis 2013, Erlangener Literaturpreis für Poesie als Übersetzung 2013. Zuletzt erschien: “Etüden im Schnee” (2014) Mehr Infos: www.yokotawada.de

Buchveröffentlichungen in der BRD:

1. "Nur da wo du bist da ist nichts" (Gedichte und Prosa) 1987

2. "Das Bad" (Ein Kurzroman) 1989

3. "Wo Europa anfängt" (Gedichte und Prosa) 1991

4. "Ein Gast" (Eine Erzählung) 1993

5. "Die Kranichmaske die bei Nacht strahlt" (Ein Theaterstück)1993

Die Uraufführung in Graz, Gastspiel in Hamburg und Berlin,

Eine Neuinszenierung in Nürnberg

6. "Tintenfisch auf Reisen" (3 Erzählungen)1994

7. "Talisman" (Literarische Essays) 1996

8. "Aber die Mandarinen müssen heute abend noch geraubt werden"

(Traumtexte) 1997

9. "Wie der Wind in Ei" ( Ein Theaterstück) 1997

Die Uraufführung in Graz, Gastspiel in Berlin

10."Verwandlungen" (Tübinger Poetikvorlesungen) 1998

11."Orpheus oder Izanagi" Till. (Ein Hörspiel und ein

Theaterstück) 1998 Die Uraufführung in Hannover, Gastspiele in Tokyo und Kyoto

12."Opium für Ovid. Ein Kopfkissenbuch von 22 Frauen." (Prosa) 2000

13. "Übersetzungen." (Prosa) 2002

CD “diagonal” zusammen mit Aki Takase (Lesung mit Musik) 2002

14. "Das nackte Auge" (Roman) 2004

15. "Was ändert der Regen an unserem Leben?" (Libretto) 2005

16. "Sprachpolizei und Spielpolyglotte" (Prosa) 2007

17. "Schwager in Bordeaux" (Roman) 2008

18. "Abenteuer der deutschen Grammatik" (Gedichte) 2010

19. "Fremde Wasser" (Hamburger Poetikvorlesungen) 2012

20. "Mein kleiner Zeh war ein Wort" ( 12Theaterstücke) 2012

21. "Etüden im Schnee" (Roman) 2014

 

 

 

Török, Imre

 

In Ungarn geboren, kam er als jugendlicher Flüchtling in die Bundesrepublik. Studium in Tübingen, Schüler des Philosophen Ernst Bloch. Seit 25 Jahren lebt Imre Török als freiberuflicher Schriftsteller im Allgäu, zeitweilig in Berlin und in der Türkei. Buchveröffentlichungen: Romane, Kurzgeschichten,  Sachbücher. Mitarbeit am Kinofilm "Sophie Scholl – Die letzten Tage".

Bundesvorsitzender des VS (2005 – 2015). Mitglied des PEN Zentrums Deutschland. Dozent für Kreativität.

Publikationen:

 

"Great Landscapes" (mit Helmut Hirler, Fotos) Edition Panorama, 2009

"Insel der Elefanten" (Roman), Pop Verlag, 2010

"Das Buch Luzius. Märchen und andere Wahrheiten", 2012

"Welt der Brücken" (mit Karl Lang, Fotos), Edition Panorama, 2013 darin Essay: "Von Bögen des Lebens. Die Brücke in Literatur, Philosophie und Kunst."

"Das Buch Luzius". Illustrierte Ausgabe, Pop Verlag, 2013

"Briefe aus dem siebten Himmel. Ein poetisches Manifest für die Rechte der Kinder", Kulturmaschinen Verlag, 2013

"Haremden Berlin'e Cavidan" (Djavidan. Aus dem Harem nach Berlin) Historischer Roman, Verlag nota bene, Ankara 2015 (nur auf Türkisch publiziert)

 Essay: „Wovon Landschaften erzählen. Natur als Schauspiel.“